Autor: Jan-Geert Lukner. Alle Rechte am Text und an den Bildern liegen beim Autor. Stand: Dez 2010
Zum Ausdrucken bitte in der Druckvorschau unter "Seite einrichten" die Ränder auf max. 5mm beschränken und als Skalierung "Auf Seitengröße verkleinern" wählen. Dann sollte alles auf dem Papier ankommen. Das Drucken von Hintergründen bitte unterbinden. Alternativ ginge auch Querformat und "Auf Seitengröße verkleinern". Dafür werden aber drei Wälder mehr abgeholzt...
Text zu breit für das Browserfenster? Der Text hat eine festgesetzte Breite von 1200 pixeln. Bei kleineren Monitorauflösungen kann mit gleichzeitigem Drücken der Tasten [Strg] und [-] die Darstellung verkleinert werden, so dass es passt.
Hier erzählt der Blockwärter mal, wie er die Massen von Bildern, die er auf seiner Blockstelle aufgehängt hat, auch wiederfindet. Die Zeiten verändern sich, und deshalb gab es im Laufe der Zeit drei unterschiedliche Archivierungssysteme. Da dieser Text natürlich in erster Linie Tipps geben soll, wird er sich hauptsächlich mit dem heutigen, zeitgemäßen Archivierungssystem beschäftigen. Aber ein kleiner Rückblick sei dennoch gestattet.
Die Kapitel:
Diese Zeitepoche wird in die Geschichte als "Papierzeit" eingehen. Man hat seine Bild-Archivierung tatsächlich doch auf Papier durchgeführt. Die Vor-Computerzeit fällt in etwa mit der Zeit zusammen, als der Blockwärter auf Negativ / Papierabzug fotografierte. Die Negative wurden filmweise durchnummeriert und in den Film-Pappstreifen aus dem Labor in einer Schublade archiviert. Abzüge von gelungenen Bildern (nach damaligen Maßstäben) kamen in Alben. Dabei handelte es sich um diese Alben mit selbstklebenden Seiten und Folien drüber. Neben die Fotos wurden Papierstreifen mit der Bildbeschreibung geklebt. Da die Leistung der klebenden Seiten mittlerweile nachgelassen hat, muss man die Alben heute seeehr seeehr vorsichtig behandeln...
Die Alben waren chronologisch sortiert. Allerdings waren immer gleichzeitig mehrere Alben "in Arbeit". Ein Album für die Hausstrecke (damals Hamburg - Bergedorf - Büchen), ein Album für Hamburg und Umgebung, eines für das übrige Deutschland, eines für spezielle Anlässe wie Tramper-Ticket-Touren oder dergleichen.
Da diese Themen- und Chronologie-Sortierung zum zuverlässigen und schnellen Wiederfinden von Bildern natürlich nicht reichte, gab es darüber hinaus noch ein Karteikarten-System. Da mich Baureihen immer nur zweitrangig interessierten und die Strecken und Bahnhöfe im Vordergrund standen, waren die Karteikarten nach Betriebsstellen-Namen sortiert. Auf der Karteikarte stand nun jede Fotoaktion mit Datum (zur Findung des Albums) und Negativ-Tütennummer vermerkt. Fünf Karteikarten-Kästen sind auf diese Weise zusammengekommen...
2. Die Excel-Tabelle
Einige Zeit nach Umstellung auf Dia bekam ich erstmalig auf der Arbeit einen PC "in die Hand gedrückt" - es gibt auch moderne Blockstellen ;-). Man lernte schnell die Vorteile solch einer Kiste kennen. Und irgendwann stand nun auch zuhause so ein Teil. Was lag näher, als die weitere Archivierung mit EDV-Hilfe zu gestalten? Gegenüber den Karteikästen hatte eine Excel-Tabelle (wobei ich heute nicht mehr Excel, sondern Open Office verwende) den Vorteil, dass man nicht mehr nur nach Stationsnamen suchen konnte, sondern auch nach Baureihen u.ä. filtern / suchen konnte.
Die Tabelle hatte folgende Spalten: Bildnummer (Filmnummer + lfd Nr), Betriebsstelle (Ort), Datum, Freitext (hier musste die Zugnummer genannt werden), Baureihe, Ordnungsnummer, Farbgebung, EVU, Diakasten (unnötig und später vernachlässigt).
Zwecks Suche konnte nun nach Betriebsstellen oder Baureihen gefiltert werden. Hier habe ich mal nach Baureihe 103 gefiltert:
Die Dias wurden zunächst selektiert: Die Zweitschüsse oder Schlechten gingen in die Filmtüte zurück und wurden genauso in die Schublade gesteckt, wie einst die Negative. Die "Guten" wurden gerahmt und auf dieselbe Weise auf Diakästen verteilt wie zuvor die Papierabzüge auf die Alben: In chronologischer Reihenfolge, wobei immer gleichzeitig mehrere Kästen zur Aufnahme bereit waren - je nach Thema. Die Themenaufteilung war etwa identisch mit der Alben-Aufteilung zuvor. Ein "Album" war fortan ein Jahr über das jeweilige Thema, also "Hamburg 2005", "Übriges Deutschland 2005", "Skandinavien 2005" usw. Die Dias wurden nur mit der Bildnummer (Filmnummer + lfd Nr) beschriftet. Mit dieser und dem Jahr fand man jedes Dia in den mit Jahr und Thema beschrifteten Diakästen. Über die Filmnummer konnte man außerdem schnell Zweitschüsse in der Schublade wiederfinden:
3. Das Digital-Zeitalter
Mit Umstieg auf Digital-Fotografie war zunächst die Überlegung, einfach die Excel-Tabelle weiterzuführen. All zu kompliziert und unsicher erschien mir die Abspeicherung von Aufnahmedaten in den Bildern. Würde ich mich damit von einem Programm abhängig machen? Was ist, wenn es das Programm nicht mehr gibt? Tests ergaben, dass Daten, die ich in dem einen Programm eingab, im Windows-Explorer nicht angezeigt wurden. Das ging ja gar nicht!
Doch gutes Zureden von Freunden und Versuche mit weiteren Programmen ergaben nun, dass ich plötzlich doch die anderswo eingegebenen Stichwörter lesen und danach suchen konnte. Von einem einheitlichen, genormten IPTC-Standard war die Rede. Das ließ hoffen. Und das war verdammt komfortabel! Man gab einen oder mehrere Suchbegriffe ein und bekam sofort die passenden Bilder angezeigt. Aufwändige Bildbeschreibungen konnte man sich sparen, denn was kann das Bild besser beschreiben als ein Vorschaubild des Fotos selbst? Irgendwann (zum Glück früh genug) entschied ich mich dann, zur Archivierung nur noch die IPTC-Daten zu verwenden. Seit Windows 7 kann sogar der Windows-Explorer die IPTC-Daten auslesen.
Hier drei Beispiele, wie zuverlässig die in Lightroom eingegebenen Stichwörter in anderen Programmen angezeigt werden. Zum System der Stichwörter kommen wir anschließend im Abschnitt 3.2.
IrfanView:
ThumbsPlus:
Firefox für Bilder im Internet (Plugin "Exif-Viewer" erforderlich):
3.1. Lagerplatz für die Daten: Das Dateiordner-System
Hier habe ich konservativ mit dem System weitergemacht, das ich schon seit Negativ-Zeiten einsetze und das sich bewährt hat, gerade wenn man mal "einfach so" seine Bilder durchschauen möchte. Die alten Alben gibt es noch immer - mittlerweile bin ich bei Nummer 143 angekommen. Nur dass ein Album jetzt physisch ein Ordner auf der Festplatte ist. Dieser Ordner hat Unterordner für die verschiedenen Varianten der Datei, also einmal natürlich der RAW-Ordner für die Original- und begleitenden XMP-Dateien, ein DNG-Ordner, in dem ich die bearbeiteten Bilder nochmal als DNG-Dateien abspeicher, außerdem einen Ordner für andere Verwendungen wie z.B. einzelne Bilder für Internet-Veröffentlichungen usw.

Die JPEG-Dateien zur sofortigen Beschau auf dem Bildschirm habe ich allerdings im separaten Ordner "A000" und darin nach den einzelnen Albennummern sortiert. Der Hintergrund ist der, dass spätestens nächstes Jahr nicht mehr die großen RAW- und DNG-Dateien auf meinen Rechner passen. Dann wird dieser Ordner zum Suchen herhalten müssen. Wobei ich noch die Alternative überlege, dass man eine weitere Festplatte dauerhaft mit dem Rechner verbindet und auf die Originaldateien jederzeit zugreifen kann.
3.2. IPTC-Daten und Stichwörter
In den gängigen Bildbetrachtungs- und -bearbeitungsprogrammen lässt der IPTC-Standard vielfältige Eingabemöglichkeiten zu. Da sind einerseits die allgemeinen Daten zu Fotograf und Copyright, andererseits aber auch Felder für Bildbeschreibungen. Da ich mit Lightroom arbeite, zeige ich mal die entsprechende Eingabemaske in Lightroom:
Ich verwende von diesen Eingabefeldern - wie man sieht - nur die für alle Bilder zutreffenden Daten, die durch Lightroom automatisiert den Bildern "untergeschoben" werden. Die konkreten Bilddaten, wie z.B. Felder zu den Örtlichkeiten, hier einzupflegen, wäre mir vom Handling her viel zu mühsam. Das geht alles über die Stichwortverwaltung. Und die ist von daher besonders wichtig. Wie einfach die Eingaben in Lightroom funktionieren, beschreibe ich im Artikel zu meinem persönlichen Lightroom-Workflow. Hier möchte ich etwas näher auf die Struktur meiner Stichwörter eingehen.
Mein Hintergedanke war, dass Stichwörter unverwechselbar sein müssen. Wenn ich nach der Baureihe 103 suche, möchte ich nicht noch alle Loks mit der Ordnungsnumer 103 angezeigt bekommen. Deshalb stelle ich allen Stichwörtern einen Buchstaben voran. Der Buchstabe hat einen weiteren Vorteil. Denn durch die Buchstaben bringe ich die Stichwörter auch in eine grundsätzliche Reihenfolge, da sie immer alphabetisch angezeigt werden - egal in welcher Reihenfolge ich sie eingebe.
Folgende Buchstaben kommen dabei vor: (Hinweis: Im August 2011 wurde das System nochmal modifiziert. Die Modifizierung ist weiter unten beschrieben!)
Hier einige Auszüge aus dem von mir verwendeten Stichwortkatalog:
Wichtig ist, dass man immer auf dieselbe Schreibweise achtet. Wenn man sich nicht sicher ist, ob man bis jetzt fürs EVU z.B. das Stichwort "E SBB-Cargo" oder "E SBB Cargo" verwendet hat, so muss man halt nachschauen (geht mit Lightroom sehr einfach, siehe Beschreibung des Lightroom-Workflows). Und eine gewisse Systematik sollte sich auch wiederholen, z.B. das Stichwort "S Doppeltraktion" grundsätzlich verwenden, auch wenn die zweite Lok vielleicht nur kalt mitfährt. Eine Doppel-Lz ist bei mir z.B. durch die kombinierten Stichwörter "N Lz" und "S Doppeltraktion" erkennbar.
Modifizierung des Stichwortsystems vom 14.08.2011:
Ebenfalls zu den IPTC-Daten gehören die Kennzeichnungen durch Sterne und Farbmarkierungen. Anfangs habe ich das ja für groben Unfug gehalten und meine Bilder in der "Klasse" auf verschiedene Unterordner verteilt. Bis ich geschnallt hatte, dass ich mir da unnötig viel Arbeit mache - gerade im Hinblick auf Datensicherung, wo um so mehr Ordner gesichert werden mussten. Seitdem gibt es nur noch einen Ordner, in dem die Bilder aber über die Sterne klassifiziert sind. Fünf Sterne lässt der IPTC-Standard zu. Ich verwende nur folgende "Sternbilder":
Das war's schon. Auch hier handelt es sich praktisch um die Kategorien aus der Dia- und Negativzeit: 3 Sterne entsprechen Bildern, die zum Anschauen ins Album / gerahmt ins Diamagazin kamen, 1 Stern wären in der Excel-Tabelle registrierte Dias, die ungerahmt in die Tüte kamen, alles andere entsprach der 0-Sterne-Kategorie.
Wie bequem die Suche und Filterung nach IPTC-Daten in Lightroom läuft, erzähle ich im Bericht über meinen Lightroom-Arbeitsgang. Aber auch mit anderen Programmen kann ich nun heraussuchen, was ich möchte. In Bridge sieht das z.B. folgendermaßen aus. In dem kleinen Fenster gibt man die zu suchenden Stichwörter ein und unten werden einem die Ergebnisse ausgeworfen. Gesucht werden 185er in Ramelsloh:
Damit die Liste der Stichwörter nicht zu lang wird, werden die Stichworte einzelnen Oberkategorien untergeordnet, die - natürlich - den Buchstaben entsprechen. Die Bezeichnungen der Oberkategorien lasse ich, wenn ich aus meiner Ur-RAW-Datei z.B. eine JPEG-Datei generiere, mit exportieren, so dass praktisch die Erklärung der Buchstaben gleich mitgeliefert wird, wenn man ein Bild mal weitergibt. Wie das in anderen Programmen aussieht, zeigte ich bereits auf den Screenshots unter 3.
Je länger man mit dem Stichwortsystem arbeitet, desto mehr Ideen kommen einem zu einer Perfektionierung. Und damit meine ich erstens eine größtmögliche Genauigkeit zwecks Wiederfinden der Bilder, zweitens eine selbsterklärende Strukturierung für den Export, damit auch Dritte die Stichwörter als Bildbeschreibung heranziehen können, drittens aber auch eine so einfach wie möglich gehaltene Eingabe. Die Eingabe von Stichwörtern ist zeitaufwändig. Und wenn man hier automatisieren kann, so möchte ich mir das zunutze machen.
Eine Automatisierungsmöglichkeit springt einem ja förmlich ins Auge: Die Eingabe eines Landes ist überflüssig, wenn man doch den Ortsnamen bzw Namen einer Betriebsstelle (das "A"-Stichwort) eingibt und dieser schon einem Land zugeordnet ist. Dazu habe ich in meiner Stichworthierarchie unter "A - Betriebsstelle" eine Zwischenhierarchieebene eingerichtet, in der die Ländernamen hinterlegt sind. Da findet man also "AL - Deutschland" oder "AL - Schweden". Die jeweiligen A-Stichworte habe ich nun in das jeweilige Land gezogen, also z.B. "A Harburg" in das Stichwort "AL - Deutschland", "A Östersund" nach "AL - Schweden" usw. Beim Exportieren werden die Stichwörter übergeordneter Ebenen immer mit exportiert, so dass automatisch auch der Ländername in die Stichwörter geschrieben wird.
Wenn man Stichwörter auf diese Weise editiert, muss man gewaltig aufpassen, dass das Programm diese Editierungen auch in die IPTC-Daten der Fotos übernimmt! Mir ist hier (mal wieder) nur Lightroom bekannt, wo das geht. Wenn ich ein Stichwort verändere, wird das sofort in allen Bildern, die dieses Stichwort enthalten, aktualisiert. In Adobe Bridge z.B. kann man sich schöne Stichworthierarchien basteln, die dann aber nicht auf die Bilder angewandt werden. Man muss die neu editierten Stichwörter den Bildern einzeln zuordnen. Bei Bildermassen ein aussichtsloses Unterfangen!
Somit kann ich mir jedenfalls die weitere Eingabe von "D"-Stichwörtern (Land) sparen. Die Kategorie "D - Land" konnte stillgelegt werden. Das "D" nehme ich aber sogleich für eine neue Kategorie in Beschlag: "D - Fahrzeugtyp". Und hier kommt ein weiterer Automatisierungsmechanismus ins Spiel: Die Stichwort-Synonyme. Jedem Stichwort kann man mehrere Synonyme zuordnen. Ich kann definieren, dass ich immer, wenn ich bei den Baureihen "B 185" eingebe, gleichzeitig als Synonym auch "D Bombardier TRAXX" dem Foto zuordne. Oder wenn ich "B 212" eingebe, fügt das Programm den IPTC-Daten des Bildes automatisch "D V100-west" hinzu. Somit schaffe ich eine neue interessante Suchkategorie, ohne dafür einen Handschlag tun zu müssen. Na, ok, bei der Ersteingabe eines Stichwortes müssen die Synonyme natürlich definiert werden. Aber nach drei Jahren Stichwortvergabe habe ich nicht mehr gar so viele Stichwort-Ersteingaben.
Synonyme kann man natürlich auch für andere Fälle nehmen. Z.B. habe ich jetzt meine slawischen Ortsnamen auf richtige Schreibweise bei den Carons und Akuts (die Striche auf den Buchstaben) überarbeitet, denn das ist mir wichtig für die Stichworte als Bildbeschreibung. Für die Stichworte als Suchelement ist mir allerdings die Schreibweise ohne die "Tüddelchen" lieber. Weiß ich z.B. bei einer Suche genau, wo ich bei "Žitnić" und "Unešić" genau welches Sonderzeichen verwenden muss? Um hierbei Fehler zu vermeiden haben das Stichwort "A Žitnić" das Synonym "A Zitnic" und das Stichwort "A Unešić" das Synonym "A Unesic" usw bekommen.
Ok, nun haben wir also schön automatisiert. Doch kommt da auch ein schlüssiges Ergebnis raus? Mein bewährtes System ging ja dahin, dass die Stichworte so exportiert werden, dass sie als (grobe erste) Bilderklärung durchaus nachvollziehbar sein sollen. Bei den Ländernamen hätte das Harburg-Bild also nach Export folgende Stichwörter: "A - Betriebsstelle", "A Harburg", "AL Deutschland". Fast gut, es fehlt mir der Form und Vollständigkeit halber aber das erklärende "AL - Land". Das habe ich einfach als Synonym dem Stichwort "A - Betriebsstelle" untergeschoben, denn beide Stichwörter dürften immer vorkommen. Dank der alphabetischen Sortierung erhalte ich die Stichwörter in der gewünschten Reihenfolge: "A - Betriebsstelle, A Harburg, AL - Land, AL Deutschland".
Etwas schwieriger ist es nun bei der D-Kategorie. Da die D-Sichwörter immer nur als Synonym generiert werden, kann ich nirgends definieren, dass das erklärende "D - Fahrzeugtyp" nur kommt, wenn ein D-Stichwort vorhanden ist. Deshalb musste ich das erklärende "D - Fahrzeugtyp" bei allen Baureihen, die als Synonym ein "D"-Stichwort besitzen, einzeln als Synonym ergänzen. Das ist zwar bei der Erstaufnahme einer Baureihe ein einzugebendes Synonym mehr, aber wenn man die Baureihe hat (und das ist ja nach paar Monaten / Jahren meist der Fall), dann hat man alles schön automatisiert.
Und so sieht das nach einem Export z.B. in Irfan View aus, wobei natürlich der Export aller Synonyme definiert werden muss:
Nur die mit rotem Kreuz gekennzeichneten Stichwörter mussten manuell eingegeben werden. Alles andere ergänzte sich automatisch durch Synonyme oder Hierarchien. Wenn man Baureihe und Ordnungsnummer nicht trennen würde, könnte man z.B. sogar den Loknamen oder die Farbgebung automatisieren, denn beides wäre ja fest der Lok zugeordnet.
3.3. Sterne und Farbmarkierungen
An Farbmarkierungen verwende ich zusätzlich zu den o.g. Klassifizierungen nur grün für Landschaftsbilder und blau für Personenaufnahmen.
3.4. Suche und Filterung über die IPTC-Daten
Ein rechter Mausklick auf das Bild, dann Öffnen mit, und man kann das Bild in einer beliebigen Anwendung öffnen.
Hinweis: Einige Programme haben Schwierigkeiten mit Leerstellen innerhalb eines Stichwort Täägs. Nach IPTC-Standard sollen die Stichwörter nur durch Kommas getrennt werden. Einige Programme interpretieren allerdings auch Leerstellen als Trennung zweier Stichwort-Täägs. Wenn ich dort nach "A Harburg" suche, bekomme ich alle Bilder mit A und alle mit Harburg ausgeworfen. Schön blöd, zumal man in solchen Programmen nichtmal richtig nach Namen suchen kann. Wenn man da nach "Lieschen Meier" sucht, bekommt man alle Lieschens und die ganze Familie Meier ausgeworfen. Wer 100%ig sichergehen will, verbindet alle Wörter innerhalb eines Stichwort-Täägs mit Unterstrich o.ä. (tu' ich aus optischen Gründen aber nicht; es gibt genug Programme, die es richtig machen, und ich hoffe, dass die Entwicklung der anderen Programme positiv vorangeht).
Soviel zum Thema "Archivierung". Nach rund zehn Jahren Karteikarten, zehn Jahren Excel-Tabelle und bis jetzt zwei Jahren IPTC-Daten-Verwaltung bin ich schon gespannt darauf, was in acht Jahren Neues kommt ;-)